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#11 Wangjianglou-Park, Bambusgarten am Fluss

Ein ruhiger Park am Ostufer des Jin-Flusses, Xue Tao, Dichterin der Tang-Zeit gewidmet: über 200 Bambusarten und der ikonische 30 Meter hohe Chongli-Turm.

#11 Wangjianglou-Park, Bambusgarten am Fluss

Der Wangjianglou-Park (望江楼公园) liegt am Ostufer des Jin-Flusses im Südosten Chengdus. Er ist Xue Tao (768–832) gewidmet, einer der wenigen Dichterinnen der Tang-Zeit, deren Werk noch gelesen wird. Berühmt ist der Park wegen 200 Bambusarten und dem 30 m hohen Chongli-Turm, dem Wahrzeichen des Parks und einem der meistfotografierten alten Bauwerke Chengdus.

Xue Taos Vermächtnis

Xue Tao war eine Kurtisanendichterin im Chengdu der Tang-Zeit, die mit den großen Dichtern ihrer Zeit korrespondierte; rund 90 Gedichte sind erhalten. Sie erfand ein spezielles rosa tintiertes Papier, das Xue-Tao-Papier, das heute noch verkauft wird. Der Name „Wangjiang Lou" bedeutet „Turm mit Blick auf den Fluss" und wurde in der Qing-Zeit zu ihrem Gedächtnis erbaut.

Was Sie sehen

  • Chongli-Turm: vierstockiger Holz-Pagode, 30 m, schön bei Sonnenuntergang; besteigen für Flussblick
  • Bambusgrove: über 200 Arten, schwarzer Bambus, Riesenmoso, Zwergbambus
  • Xue-Tao-Gedenkhof: kleine Höfe mit Statue, Papierherstellung und Teestube
  • Jin-Ufer: Spaziergänger, Angler, Tai-Chi – schön am Abend

Praktische Informationen

  • Adresse: 300 Wangjiang Road, Bezirk Jinjiang
  • U-Bahn: Linie 6 bis Shunjianglu oder San Guantang, 10 Minuten; Bus 19/35 nach „Wangjianglou"
  • Öffnungszeiten: Außenpark 6:00–21:00 Uhr frei; Turmhof 8:00–18:00
  • Eintritt: außen frei; Innenhof mit Turm 20 Yuan
  • Dauer: 1,5–2 Stunden
  • Beste Zeit: spätnachmittags mit goldenem Licht; Frühling für Bambussprossen und Kirschblüte

Tipps für ausländische Gäste

Der Park ist fast nur von Lokalen besucht, ruhiger Kontrast zu Kuanzhai oder Jinli. Mückenspray im Sommer. Der Innenhof lohnt die 20 Yuan. Spazieren Sie flussabwärts zum Jiuyanqiao-Barviertel zum Abendessen. Perfekte 90-minütige Pause zwischen Museen.

Fortbewegung in Chengdu. Die U-Bahn deckt die meisten zentralen Sehenswürdigkeiten ab; kaufen Sie eine Yangchengtong-Karte oder nutzen Sie den Alipay-/WeChat-QR-Code auf Ihrem Handy. Das Taxi startet bei 8 Yuan und ist nach westlichen Maßstäben günstig, doch Didi (das chinesische Uber) ist noch bequemer und zeigt den Fahrpreis im Voraus an. Busse decken alles ab, sind aber voll. Für Tagesausflüge nach Dujiangyan, auf den Berg Qingcheng oder nach Anren buchen Sie an der Hotelrezeption oder über die App des Intercity-Zugs. Die Innenstadt ist fußgängerfreundlich, aber Hitze und Feuchtigkeit im Sommer erschöpfen Sie — planen Sie am Nachmittag eine Teepause ein. Englisch spricht man in großen Hotels und Touristenorten, sonst fast nirgendwo; laden Sie eine Übersetzungs-App herunter und nehmen Sie eine Karte mit der Hoteladresse auf Chinesisch mit, um sie dem Taxifahrer zu zeigen. Nehmen Sie Ihren Pass mit, der in Museen und Hochgeschwindigkeitszügen verlangt wird.

Geld, Sicherheit und Etikette. Chengdu ist eine der sichersten Großstädte Chinas; Gewaltkriminalität gegen Touristen ist selten. Dennoch: Achten Sie in überfüllten Bussen und auf Jinli oder Kuanzhai auf Ihre Tasche. Mobile Bezahlung dominiert – die meisten Kleinstände akzeptieren Alipay oder WeChat Pay selbst für 5-Yuan-Snacks, aber führen Sie Bargeld (100-Yuan-Scheine) für abgelegene Tempel und ältere Taxifahrer mit. Trinkgeld ist nicht üblich. In Tempeln gelten Sie bescheidene Kleidung (Schultern und Knie bedeckt) und zeigen Sie nicht mit dem Finger auf Statuen. Sichuan-Küche ist echt betäubend-scharf; wenn Sie es nicht vertragen, bestellen Sie buguo la (nicht scharf) oder die Sauce extra. Trinken Sie Flaschenwasser, kein Leitungswasser.

Noch ein Tipp. Die beste Reisezeit ist März bis Mai und September bis November; Sommer ist heiß und schwül, Winter neblig und kalt. Nehmen Sie eine Kopie des Hotelausdrucks auf Chinesisch mit und eine Reisekopie des Passes; das Original ist im HotelSafe gut aufgehoben. Taxameter vertrauen, nie pauschal aushandeln.

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