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#7 Kuanzhai-Gassen, altes Chengdu in drei Gassen

Drei parallele Gassen aus der Qing-Zeit, heute Teestuben, Boutiquehotels und Cocktailbars. Der schönste Single-Walk, um altes Chengdu zu verstehen.

#7 Kuanzhai-Gassen, altes Chengdu in drei Gassen

Die Kuanzhai-Gassen (宽窄巷子) sind drei parallele Gassen – Breite, Schmale und Brunnen-Gasse –, die in der Qing-Zeit für die Garnison der Mandschu angelegt wurden. Nach der Sanierung 2008 wurden die Höfe zu Teestuben, Opernbühnen, Boutiquen, Cocktailbars und kleinen Restaurants. Es ist die „Postkarten-Version" von altem Chengdu, aber atmosphärisch.

Drei Gassen, drei Stimmungen

  • Breite Gasse: familienfreundlich, Hof-Teestuben und traditionelle Zuckerzeichnungen
  • Schmale Gasse: Boutique-Galerien, Craft Beer, westliche Cafés, Luxushotels
  • Brunnen-Gasse: Straßenküche, Straßenkünstler, Wandmalereien des alten Lebens

Was Sie tun

Bestellen Sie Gaiwan-Tee in einer Hoftereestube und schauen Sie dem Ohrenreiniger zu – eine 200 Jahre alte Chengduer Spezialität. Am Ende der Schmalen Gasse die langhalsige Teekanne-Show. Abends wechseln die Gassen in einen ruhigen Bar- und Dinner-Modus.

Praktische Informationen

  • Adresse: Kuanzhai Alley, Bezirk Qingyang, zwischen Changshun und Tonghuili
  • U-Bahn: Linie 4 bis Kuanzhai Alley, Ausgang B, direkt am Nordtor
  • Öffnungszeiten: ganztags; Läden 10:00–22:00 Uhr
  • Kosten: frei; Tee 30–60 Yuan pro Kanne; Essen 80–150 Yuan pro Person
  • Dauer: 2–3 Stunden mit Tee
  • Beste Zeit: Spätnachmittag bis Abend; Wochenenden belebt

Tipps für ausländische Gäste

Es ist gentrifiziert. Für authentischeres altes Chengdu gehen Sie 1 km nach Norden zum Wenshu-Kloster. Die Teestuben hier sind touristenpreistlich, die echte liegt im Volks公园 (#8). Trotzdem ist Kuanzhai der beste erste Abend in Chengdu. Bargeld mitnehmen. Ohrenreinigung: Preis vorher fragen (30–50 Yuan).

Fortbewegung in Chengdu. Die U-Bahn deckt die meisten zentralen Sehenswürdigkeiten ab; kaufen Sie eine Yangchengtong-Karte oder nutzen Sie den Alipay-/WeChat-QR-Code auf Ihrem Handy. Das Taxi startet bei 8 Yuan und ist nach westlichen Maßstäben günstig, doch Didi (das chinesische Uber) ist noch bequemer und zeigt den Fahrpreis im Voraus an. Busse decken alles ab, sind aber voll. Für Tagesausflüge nach Dujiangyan, auf den Berg Qingcheng oder nach Anren buchen Sie an der Hotelrezeption oder über die App des Intercity-Zugs. Die Innenstadt ist fußgängerfreundlich, aber Hitze und Feuchtigkeit im Sommer erschöpfen Sie — planen Sie am Nachmittag eine Teepause ein. Englisch spricht man in großen Hotels und Touristenorten, sonst fast nirgendwo; laden Sie eine Übersetzungs-App herunter und nehmen Sie eine Karte mit der Hoteladresse auf Chinesisch mit, um sie dem Taxifahrer zu zeigen. Nehmen Sie Ihren Pass mit, der in Museen und Hochgeschwindigkeitszügen verlangt wird.

Geld, Sicherheit und Etikette. Chengdu ist eine der sichersten Großstädte Chinas; Gewaltkriminalität gegen Touristen ist selten. Dennoch: Achten Sie in überfüllten Bussen und auf Jinli oder Kuanzhai auf Ihre Tasche. Mobile Bezahlung dominiert – die meisten Kleinstände akzeptieren Alipay oder WeChat Pay selbst für 5-Yuan-Snacks, aber führen Sie Bargeld (100-Yuan-Scheine) für abgelegene Tempel und ältere Taxifahrer mit. Trinkgeld ist nicht üblich. In Tempeln gelten Sie bescheidene Kleidung (Schultern und Knie bedeckt) und zeigen Sie nicht mit dem Finger auf Statuen. Sichuan-Küche ist echt betäubend-scharf; wenn Sie es nicht vertragen, bestellen Sie buguo la (nicht scharf) oder die Sauce extra. Trinken Sie Flaschenwasser, kein Leitungswasser.

Noch ein Tipp. Die beste Reisezeit ist März bis Mai und September bis November; Sommer ist heiß und schwül, Winter neblig und kalt. Nehmen Sie eine Kopie des Hotelausdrucks auf Chinesisch mit und eine Reisekopie des Passes; das Original ist im HotelSafe gut aufgehoben. Taxameter vertrauen, nie pauschal aushandeln.

Kommen Sie am frühen Abend, wenn die Laternen angezündet werden und die Bars langsam öffnen. Die Metro-Station ist Tianfu Square (Linien 1 und 2), zehn Minuten Fußweg vom Eingang der Breitgasse entfernt. Die kleinen Seitenstraßen abseits der Hauptachse sind authentischer und deutlich weniger touristisch; dort lohnt ein Kaffee oder Tee für 30 Yuan.

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